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Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte sich die TG Ingersheim-Sersheim am vergangenen Sonntag mit 251,90 zu 234,05 Punkten gegen das Turnteam Murr-Erdmannhausen-Pleidelsheim durchsetzen und den ersten Saisonsieg feiern. Trumpf im Auswärtsduell war vor allem die gute Übungsausführung der Ingersheimer und Sersheimer Turner, da sie sich trotz des geringen Unterschiedes aller Ausgangswertungen von nur 2,8 Punkten gegenüber der Heimmannschaft einen Vorsprung von 17,85 Punkten erturnten und alle Geräte für sich entscheiden konnten.


Trotz drei kurzfristig erkrankter Turner reiste die Gemeinschaftsriege aus Ingersheim und Sersheim am 26.02.2023 mit zehn Turnern nach Erdmannhausen in die Halle auf der Schray. Durch einen starken Auftakt am Boden (45,95 : 43,55 Punkte) mit vier Wertungen über der 11 Punkte Marke erturnte sich die TG bereits zu Beginn des Wettkampfes einen Vorsprung von 2,4 Punkten. Vor allem Timo Kögele überzeugte mit einer umgestellten Kürübung und der besten Leistung am Boden (11,95 Punkte). Zur besonderen Freude von Betreuer Fred Bulling konnten auch das Zittergerät Seitpferd trotz des Absteigers von Timo Kögele mit 36,55 zu 33,2 Punkten gewonnen und zwei weitere Gerätepunkte mitgenommen werden. Dies war insbesondere den Übungen von Frederick Neubauer und Luis Klink zu verdanken. Neubauer bereitete sich im Training intensiv auf seine Übung am Pauschenpferd vor, was sich durch die geringsten Abzüge und die Tageshöchstwertung (9,6 Punkte) auszahlte. Klink zeigte bereits nach zwei Geräten, dass er super aufgelegt war. Er sollte mit insgesamt 63,2 Zählern später bester Sechskämpfer des Tages werden. An den Ringen (41,3 : 39,7) ließ sich die Turngemeinschaft nicht von der Höchstwertung von Nikolai Neuweiler (12,15 P.) einschüchtern und hielt mit fünf Wertungen über 10 Punkten dagegen. So standen bei einem Halbzeitstand von 123,8 zu 116,45 Punkten die Zeichen früh auf Auswärtssieg. Fred Bulling mahnte jedoch an die Konzentration hoch zu halten und mit der gleichen Leistung weiterzumachen, um den Vorsprung nicht leichtfertig aus der Hand zu geben. Seine Turner folgten und gewannen auch den Sprung durch durchweg schöner ausgeführte Überschläge den Sprung mit 43,65 zu 40,9 Punkten. Durch einer weitere 12er-Wertung kam der Gegner am Barren nah an die TG ran. Jannis Noé, Luis Klink und Timo Kögele zeigten jedoch Übungen, die von den Kampfrichtern mit wenig Abzug belegt wurden  und brachten mit drei 11er-Wertungen somit auch die Gerätepunkte am Barren (45,00 : 44,25) auf die Seite der TG. Zum Abschluss des Wettkampfes zeigten die Turner aus Ingersheim und Sersheim am Reck (39,45 : 32,45) nochmals routiniert gute Übungen und bauten den Vorsprung mit 7 Punkten zusätzlich aus. Patrick Nägele beendete den Wettkampf mit zwei Drehungen über der Reckstange eindrucksvoll und mit der Tageshöchstwertung (10,65 Punkte).

Am Ende standen 12 Gerätepunkte und der erste Wettkampfsieg auf dem Konto der TG Ingersheim-Sersheim, was von den zahlreich mitgereisten Fans laut bejubelt wurde. Mannschaftsführer Fred Bulling war sichtlich erleichtert über den ersten Sieg und stolz auf seine Turner. „Trotz deutlicher Führung haben wir am Barren und Reck nicht nachgelassen. Wir waren heute richtig gut drauf und hatten einen tollen Teamspirit.“ Luis Klink (63,2), Timo Kögele (62,75) und Patrick Nägele (62,35) waren die drei besten Sechskämpfer des Tages.

Die TG Ingersheim-Sersheim steht nun Punktgleich mit dem TSV Böbingen auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Böbinger sind zudem der nächste Gegner der TG (25.03.2023, 16:00 Uhr, Turn- und Festhalle Sersheim). „Ich bin gespannt, ob meine Turner die Leistungen in vier Wochen nochmal abrufen können. Das wird ein sehr spannender Wettkampf gegen ebenbürtige Gegner. Wir wollen die Zeit jedoch nutzen uns im Detail noch zu verbessern oder sogar neue Teile in die Übungen einzubauen.“, blickt Bulling dem dritten Wettkampf entgegen.

Für die TG Ingersheim-Sersheim turnten:

Luis Klink, Timo Kögele, Patrick Nägele (je 6 Geräte), Jannis Noe (4), Paul Glaser, Michael Grösch (beide 2), Yannis Grau, Tim Henning, Frederick Neubauer und Daniel Nowak (alle 1).